Countdown

28. November 2017

10 Mit voller Kraft voraus starte ich mit meinem Kaffee Unternehmen Monsoon Coffee. Allerdings kam mir der Name dafür erst bei Schritt neun.
Denn als der Countdown beginnt bin ich viel zu aufgeregt und zu motiviert als das ich auch nur eine Sekunde einen klaren Gedanken fassen könnte.
Deshalb startet der Countdown für mein Kaffee Projekt mit ausschweifenden Überlegungen zu Kaffee und grossartigen Gedanken.

9 Wenige Zeit später habe ich die grossen Gedanken sortiert und auf Papier gebracht.
Der Name Monsoon Coffee ist entstanden. Nicht am Schreibtisch oder im Büro, das momentan aus meinem Esstisch besteht, sondern wie alle Ideen unter der Dusche. Deshalb wahrscheinlich auch die Idee mit dem Monsun. Wegen der Tropfen.

8 Die Website brennt. Nicht im wortwörtlichen Sinn aber langsam wird’s brenzlig. Das liegt an all den verschiedenen Dingen und Texten die eine Website so braucht. Und der Programmierer.
Schon morgens klingelt das Telefon. Jetzt muss Job und Kaffee irgendwie unter einen Hut. In der Mittagspause werden alle administrativen Aufgaben abgearbeitet und abends nach der Arbeit kommt der kreative Regen. Sturm. Unwetter. Was weiss ich? Denn das Kaffee Projekt nimmt immer mehr Fahr auf. Von Windstärke 1 auf mindestens 4.

7 Noch weht der immer schneller aufkommende Kaffeesturm mir nicht die Gedanken aus dem Kopf, dennoch wird es langsam ungemütlich. Mittlerweile prasseln Termine ein wie ein Gewitterschauer auf mich ein. Ein wenig lichtet sich der Horizont als ich endlich meinen ersten Rohkaffee bestelle. Er kommt sicher und ohne Unwetter in Basel im Hafen an. Zumindest ein Teil. Der andere schippert wohl noch auf dem Meer nach Europa.

6 Doch der helle Lichtstreifen am Horizont verzieht sich und mein innerer Sturm wird stärker. Die Windstärke nimmt zu und schleudert mir alles was nicht Niet und nagelfest ist um die Ohren. Das heisst Termine um Termine, Telefonate mit dem Programmierer, der Frau von der Gestaltung und den Fotografen.
 

5 In meinen Gedanken herrsch Windstärke 7.
Neben all den Gedanken wie die Kaffees heissen sollen, welche Geschichten sie erzählen sollen wird nun endlich das Signal zum Start der ersten Kaffee Röstung gegeben. Jetzt wird’s knapp.
Noch habe ich einige Minuten bis der Kaffeeröster heiss genug ist um mit der ersten Röstung loszulegen.

4 Die Rösttrommel zeigt bereits 120 Grad als in meinen Gedanken nun ein Sturm von noch nie dagewesenem Ausmass tobt. Als ob das nicht reicht stürmt es jetzt auch noch in Echt. Diesen Sommer stürmt es sehr oft. Hat mein Gedankensturm etwas damit zu tun?


Ich packe meine letzte Kraft und gehe wieder raus in den Sturm, gedanklich natürlich. Tausend Fragen sind noch offen und die Zeit rennt davon.
Sind die Kaffeetüten bestellt?
Wo sind die Aufkleber für die Tüten?
Ist der letzte Rohkaffee endlich angekommen?

3 Mental renne ich die letzten Meter. Jetzt sind es nur noch wenige Minuten bis der Kaffeeröster in Basel heiss genug ist und es los gehts. Dann werden die grünen Kaffeebohnen geröstet und veredelt.
Immer noch tobt in meinen Gedanken der Sturm.
Da sind die Gedanken schon wieder:
Wie sollen die Kaffees heissen?
Habe ich an alles gedacht?
Doch bevor ich mich den Gedanken widmen kann, prasselt schon das nächste Gedanken Gewitter auf mich herunter.
Denn die Website hängt, der Shop ist noch nicht fertig und die Texte und Inhalte für meine Website irgendwie auch nicht. Ich bin es hingegen schon. Fix und fertig.


2 Im Auge des Sturms gebe ich das letzte OK zur Website. Auf die Plätze fertig…Wo ist der Kaffee?

1 Mittlerweile hat die Rösttrommel die richtige Temperatur erreicht. Der Rohkaffee wurde eingefüllt und färbt sich langsam von grün zu gelb. Der erste Spezialitätenkaffee von Monsoon Coffee ist fast fertig.

0 Zum ersten Mal lichtet sich der Himmel in meinen Gedanken. Die warmen Sonnenstrahlen scheinen durch die letzten gedanklichen Wolken hindurch. Der Sturm ist vorbei. Auch draussen sieht es nach Sonne und Sommer aus.
Erschöpft aber glücklich lasse ich mich auf mein Sofa fallen. Vor mir steht der Kaffee, frisch geröstet und verpackt. Der Sturm ist vorbei und eingefangen in jedem der Kaffees.


Jede Menge Handarbeit

01. November 2017

Jede Menge Handarbeit

Endlich ist es soweit! Gerade als ich in meinem Hausflur abbog, sah ich das Paket unter dem Briefkasten liegen. Unbändige Freude erfüllte mich. Langsam näherte ich mich dem Paket und tatsächlich, es war das, was ich erhofft hatte: 
Die Aufkleber für die Kaffeetüten waren angekommen. 
Monsoon Coffee Kaffeetüten

Das war ein wahrhaft besonderer Moment für mein Kaffee-Unternehmen, denn langsam nimmt alles mehr und mehr Form an. Was mit einer einfachen Idee begann ist jetzt bereits Realität zum Anfassen. 

Die Kaffeetüten waren bereits vor einige Wochen bei mir angekommen. Seitdem warten sie auf das Design der Aufkleber, die Texte und alles Weitere, was drauf muss.
 
Und heute, ja heute war es endlich soweit und ich konnte die erste Kaffeetüte fertigmachen! 
Schnell schleppte ich das Paket in meine Wohnung und riss ungeduldig wie ein Kind an Weihnachten die Verpackung auf. 
Da lagen sie! Die fertigen Monsoon-Coffee-Aufkleber. Frisch gedruckt und mit viel Liebe gestaltet. Alles in der Schweiz natürlich. Wer mehr wissen will: hier klicken. 

Zurück zum Paket mit den Aufklebern.
Ganz aufgeregt riss ich die Banderolen ab und nahm einige der Aufkleber in die Hand. Wow! Das war noch tausendmal besser, als ich es mir vorgestellt hatte. 
Schnell holte ich die sorgfältig verpacken Kaffeetüten aus dem Regal und begann eifrig einen Aufkleber anzubringen. Etwas enttäuscht sah ich mein faltiges Ergebnis an. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. 

Aufkleber Monsoon Coffee
Ich nahm die nächste Tüte und beklebte sie. Zuerst die Rückseite des Etiketts lösen und dann langsam auf der Tüte die klebende Fläche anbringen. Sorgfältig am dicken Ventil in der Tüte vorbei streichen und voilà! Der erste Aufkleber ohne eine Falte war angebracht. 
Motiviert von diesem Erfolg begann ich mit einer bisher ungeahnten Freude Aufkleber auf Tüten zu kleben. 
Nach drei Stunden, in denen ich voller Leichtigkeit vor mich hin etikettiert hatte, waren alle Tüten fertig! Ich war auch ein bisschen fertig, aber die Müdigkeit wurde überschattet von einem wunderschönen Gefühl der Freude, das nun ebenfalls in jeder Tüte steckt!




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